Staatlich anerkannte/r Erzieher/in

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Bildungsgangleitung Andrea Sander

Neben all den Fakten, die diese Website und damit unsere Ausbildung bietet, ist es für uns wichtig, als bewusst „kleines“ Berufskolleg persönlichen Kontakt zu Dir aufzubauen. Für einen sozialen Beruf brauchen wir Menschen, die sich mit Liebe und Leidenschaft für andere einsetzen. Menschen, die bereit sind an sich zu arbeiten, die lernen wollen und sich selbstkritisch hinterfragen. Bei dieser Arbeit werden wir Dich als Team intensiv begleiten und unterstützen.

Wir arbeiten eng und innovativ mit vielen Praxisstellen zusammen. Wir möchten, dass Du bei uns Herausforderung und Geborgenheit, den Einsatz von Flerz, Kopf und Hand, engagierte Aktionen und lebendige Reflexion erfährst. Wenn Du genau dies suchen, dann komm zu uns. Wir freuen uns auf Dich!

Der Weg zum Beruf:

Berufsausbildung als Erzieherin / als Erzieher Das Berufskolleg Bleibergquelle bietet an der Fachschule für Sozialpädagogik die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher mit der Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife an – soweit nicht schon vorhanden. Die Ausbildung dauert drei Jahre, zwei Jahre theoretische Ausbildung mit diversen Praktika und einem darauffolgenden Berufsanerkennungsjahr.

Das Tätigkeitsfeld:

Die Absolventinnen und Absolventen werden für vielfältige Aufgaben qualifiziert. Es stehen ihnen nach erfolgreichem Abschluss viele unterschiedliche Möglichkeiten in sozialpädagogischen Flandlungsfeldern offen. Sie können verantwortlich in Feldern der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit, in der Familien-, Jugend- und Altenarbeit, in der Behindertenhilfe, sowie auch bei Aufgabenstellungen im Bereich „Inklusion“ eingesetzt werden.

Ziel des Ausbildungsganges: 

Die Fachschule für Sozialpädagogik fördert die Studierenden im Bereich der Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz für den Beruf der Erzieherin / des Erziehers mit dem Abschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich Anerkannter Erzieher“. Außerdem können sie parallel die Fachhochschulreife und die Allgemeine Flochschul-Zugangsberechtigung erwerben.

Das Video zur Ausbildung:

Voraussetzungen für die Aufnahme:

  • die Fachhochschulreife im Sozial- und Gesundheitswesen, die Allgemeine Flochschulreife und Praktika im Sozialund Gesundheitswesen oder eine einschlägige Berufsausbildung (z.B. Kinderpfleger, Sozialhelfer usw.)
  • Einzelfallregelungen sind durch die Schulleitung möglich

Dauer der Ausbildung:

Die Ausbildung dauert drei Jahre, zwei Jahre theoretische Ausbildung mit diversen Praktika und einem darauffolgenden Berufsanerkennungsjahr mit Entlohnung. Die Ausbildung beginnt nach den Sommerferien von NRW.

Unterrichtsfächer:

Im ersten und zweiten Jahr umfasst die Ausbildung ca. 36 Unterrichtsstunden pro Woche an fünf Tagen. Dieser findet in den folgenden Bereichen statt:
Fächer des berufsbezogenen Lernbereichs: Sozialpädagogische Theorie und Praxis, Bildungsbereiche in der Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Musik, Sprache, Bewegung, Medien, Kunst, Spiel, Kultur,…), Religionspädagogik, Projektarbeit, Praxis in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.

Berufsübergreifender Lernbereich:

Die Fächer Deutsch/Kommunikation, Englisch, Gesellschaftslehre/Politik, Naturwissenschaften sind ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsangebotes. Sie sollen den Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich ergänzen und einseitiger Spezialisierung entgegenwirken.

Differenzierungsbereich:

Neben den vorgeschriebenen Unterrichtsfächern gibt es einen Differenzierungsbereich, der für unterschiedliche Ziele genutzt wird. Fächer im Differenzierungsbereich sind z.B. Mathematik und Informatik.

Praktika:

Die flankierenden Blockpraktika, die in dieser Zeit zu leisten sind, werden sowohl im Elementarbereich (Kinder von 0 bis 6 Jahren) als auch im Primar/Sekundarbereich (Kinder, Jugendliche, usw. ab sechs Jahren), z.B. Offenen Ganztagsschulen, Heimgruppen, und in anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe absolviert. Weil unser Berufskolleg besonders eng mit der Praxis zusammenarbeitet, gibt es vielfältige Möglichkeiten, Wissen in der Praxis umzusetzen.

Besondere Schwerpunkte während unserer Ausbildung sind die Bereiche Religions-, und Erlebnispädagogik sowie Projektarbeit in Feldern der erzieherischen und sozialen Arbeit wie z.B. Kinder-Bibel-Erlebnistage, Veranstaltungen rund ums Spiel, erlebnispädagogische Aktionen, Projekte im Natur-, Kunst-, Sprachförderungs-, Bewegungs- und Musicalbereich, Aktionen in Stadtteilen mit erhöhtem Erneuerungsbedarf usw..

Studierende können hier vielfältige Praxiserfahrungen sammeln, da Praxisstellen uns in diesen Bereichen konkret anfragen. Bei allen Praktika wie auch Aktionen und Projekten begleiten wir unsere Studierenden als Praxisbegleitung in den Praxisstellen und stehen ihnen beratend und unterstützend zur Seite.

Unterrichtsorganisation:

Um den Studierenden Rückhalt und Orientierung zu bieten, bilden wir überschaubare Klassen, die im Vormittagsbereich miteinander lernen und in gemeinsamen Fahrten und z.T. Aktionen miteinander leben. Notwendiges Hintergrundwissen wird über Vorlesungen vermittelt, das im Nachmittagsbereich umgesetzt und angewendet werden kann. Hier orientiert sich der Stundenplan am Hochschulsystem. Damit Studierende ihre persönliche Weiterentwicklung selbst steuern können, bieten wir ein umfangreiches Workshopprogramm, aus dem sich jede/mach seinen Interessen seinen persönlichen Stundenplan zusammenstellen kann. So können die Studierenden sich mit den Themen, Aktions-und Ausdrucksformen beschäftigen, die für ihre eigene berufliche Entwicklung interessant erscheinen und an denen sie Freude haben.

Prüfungen:

Nach zwei Jahren an der Fachschule wird die theoretische Prüfung (1. Teil des Fachschulexamens) absolviert. Das sich anschließende Berufspraktikum (Anerkennungsjahr) findet – bis auf einige Wochen im Berufskolleg – in einer anerkannten und selbst gewählten Praxiseinrichtung statt. In den Tagen im Berufskolleg werden unterstützend Studientage, Fortbildungen, Beratungsgruppen und Besuche angeboten. Auch hier kann der Studierende nach seinem Interesse aus einem umfangreichen Fortbildungsprogramm die Themen wählen, die ihn in seiner Praxisstelle beschäftigen. Der Studierende erarbeitet ebenfalls in diesem Jahr ein Kolloquiumsthema, in dem er anhand der Auseinandersetzung mit diesem die fachliche Kompetenz theoretisch wie praktisch miteinander verbunden nachweist. Beendet wird die Ausbildung mit einem Kolloquium (2. Teil des Fachschulexamens) und der staatlichen Anerkennung.

Kosten der Ausbildung:

Kosten fallen für eine Eigenbeteiligung an Lernmitteln, für Arbeitsmaterialien und Fotokopien sowie für Klassenfahrten oder Exkursionen an. Siehe auch dazu das Merkblatt „Schule kostet Geld“.

Gemeinsam sind wir stark.

Soziales Lernen und ein Sehulleben, in dem der christliche Glaube erfahrbar wird, sind Merkmale, die unsere Schule prägen. Als christliche Schule in Trägerschaft des Diakonissen-Mutterhauses Bleibergquelle sind wir für Schülerinnen und Schüler anderer Religionen und Weltanschauungen offen.

So spricht GOTT der Herr:
„Denn mein Plan mit euch steht fest:
Ich will euer Glück
und nicht euer Unglück.
Ich habe im Sinn,
euch eine Zukunft zu schenken,
wie ihr sie erhofft.
Das sage ich, der Herr.“
Die Bibel, Jeremia 29,11

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